Lernen und Digitalisierung

Lernen und Lehren in einer digitalisierten Welt


 

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LTC 4.0 - Raum als dritter Pädagoge

LTC 4.0 - der neue Raum und seine Nutzungsmöglichkeiten

LTC4.0 - Lernzone exchangeSeit Herbst ist am Campus Strebersdorf der im Rahmen des Projektes Lernen 4.0 neu eingerichtete Raum LTC 4.0 in Betrieb.
Das Interesse ist hoch, und auch das Erstaunen, dass ein Raum, der für die digitale Bildung gewidmet ist, auf den ersten Blick so wenig "digital" wirkt.

Die häuffigste Reaktion nach wenigen Minuten ist, dass Der Raum und seine Einrichtung einladend ist und Wohlfühlatmosphäre vermittelt. Damit ist eine wichtige Intention bereits wirksam geworden. Eine einladende Atmosphäre sollte die Lernbereitschaft fördern.

Das bewegliche Mobiliar und die damit je nach Bedarf erweiterbaren vier Lernzonen sollen ihre Wirkung in vielfältigen didaktischen Settings entfalten.

Digitale Medien verändern nicht nur unser Kommunikationsverhalten, sondern auch unsere Lernzugänge und fordern uns heraus, die Didaktik unseres Lehrens und Lernens neu zu denken. Für entsprechende Methoden zum explorativen, individualisierten, selbst gestaltenden oder "game based" Lernen braucht es die passende Umgebung.

Wie das aussieht und Beispiele für die Nutzung der Lernzonen finden sie in unserem Opens external link in new windowVideo.


Offener Brief des Bundesverbands Medienbildung

Bundesverband Medienbildung stellt Forderungen an Heinz Faßmann

Ende Januar hat der Bundesverband Medienbildung einen offenen Brief an den Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Dr. Heinz Faßmann, geschickt. In diesem Brief wird auf die Medienbildung im Regierungsprogramm eingegangen und erwartet, Medienkompetenz als selbstbestimmte Gestaltung der Medienwelt in den Mittelpunkt zu rücken. Die Forderungen des Bundesverbands umfassen beispielsweise die Stärkung medienpädagogischer Initiativen und Insitutionen im schulischen und außerschulischen Bereich, Förderung handlungsorientierter Medienarbeit und medienpädagogischer Forschung.

Der gesamte Brief mit allen Forderungen ist hier nachzulesen.


Lernen 4.0 – ein weiterer Schritt zur Vermittlung digitaler Kompetenzen

Die Vermittlung digitaler Kompetenzen erscheint in unserer Gesellschaft als immer stärker relevant und stellt Lehrende und Lernende in Schule und Hochschule vor neue Herausforderungen. Alle Schülerinnen und Schüler – bereits ab der Volksschule – sollen Medienkompetenzen erwerben, im kritischen Umgang mit Informationen und Daten geschult sein, sich sicher im Internet bewegen und auch Wissen über Technik, Coding und Problemlösestrategien erwerben. Auch (zukünftige) Lehrpersonen benötigen daher digitale Kompetenzen, die auch Medienethik und kritische Reflexion umfassen.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wurde an der KPH Wien/Krems das Projekt Lernen 4.0 im Spätherbst 2017 gestartet. Folgende Ziele werden verfolgt:

  • Lehrende der KPH Wien/Krems sollen sich neue Impulse holen, wie die eigene Lehre mit digitalen Medien ergänzt werden kann, damit ein didaktischer Mehrwert entsteht.
  • Studierende der KPH Wien/Krems sollen die Möglichkeit erhalten, sich mit digitalem Lehren und Lernen auseinanderzusetzen, um so auf die Anforderungen im schulischen Alltag (digitale Kompetenzen, digitale Grundbildung) vorbereitet zu sein.
  • An zehn Pilotschulen werden Lehrer/innen und Schüler/innen von Schulentwicklungbegleiter/innen und Medienexpert/innen über einen Zeitraum von ca. 1,5 Jahren begleitet. Dieser Prozess zielt darauf ab, die Vorgaben des Bundesministeriums für Bildung in Bezug auf die Vermittlung von digitalen Kompetenzen (digikomp4 bzw. digikomp8 sowie digikompP und Digitale Grundbildung) zu erfüllen.
  • Ausstattung von zwei Räumen (jeweils am Campus Strebersdorf und am Campus Krems), die als zentraler Dreh- und Angelpunkt für das Ausprobieren digitaler Medien, Methoden und Lernsettings dienen soll. Diese Räume sollen für Lehrveranstaltungen der Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie für weitere Veranstaltungen zur Verfügung stehen.

Die Projektleitung liegt bei Sonja Gabriel (sonja.gabriel@kphvie.ac.at), als externen Projektpartner konnte für die erste Projektphase DaVinciLab (http://www.davincilab.at/) gewonnen werden. Weitere Mitglieder des Kernprojektteams sind: Rektor Christoph Berger, Dieter Bergmayr, Susanne Dunst, Werner Hemsing, Matthias Hütthaler, Michaela Liebhart-Gundacker, Susanne Spangl, Manfred Tetz und Michaela Waldherr.


Digitale Tafel im Mathematikunterricht der NMS

 

Im Rahmen einer Kooperation mit Promethean organisierte das Zentrum für Digitalisierung eine Schulung für die NMS-Studierenden. Ziel dieser Veranstaltung war es, vertiefende Kenntnisse über die Möglichkeiten mit digitalen Tafeln im Mathematikunterricht kennenzulernen. Dabei wurden die Inhalte sowohl vor Ort als auch per Zuschaltung von Experten aus Deutschland mittels Video Conferencing vermittelt.