Lernen und Digitalisierung

Lernen und Lehren in einer digitalisierten Welt


 

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Hochschule digital.innovativ

Online-Tagung vom 9. April bis 6. Mai 2018 unter Beteiligung der KPH Wien/Krems

Hochschulen sind heute gefordert, sich den Herausforderungen der Digitalisierung zu stellen, aber auch, diese optimal für ihre Zwecke zu nutzen. Das heißt, dass Hochschulangehörige digitale Kompetenzen erwerben und laufend aktuell halten müssen, um unter diesen geänderten Bedingungen reüssieren zu können. Von 9. April – 6. Mai 2018 findet daher die erste VPH Online-Tagung zum Thema Hochschule digital.innovativ statt. Im Rahmen der Tagung halten Expert_innen aus dem deutschsprachigen Hochschulraum interaktive Live-Online Vorträge zu fixen Terminen (30 Minuten eLecture | kompakt bzw. 60 Minuten eLecture). In diesen Vorträgen werden die Aspekte digitales Lehren, Lernen, Kommunizieren, Anwenden, Informieren und Recherchieren sowie digitale Identität und Wissenschaft behandelt und diskutiert. Von Seiten der KPH Wien/Krems wird Sonja Gabriel am 23. April (20:00 Uhr) über das Thema „Digitale Spiele in der Hochschullehre“ eine eLecture gestalten. Das vollständige Programm der Tagung sowie weitere Informationen zur Anmeldung sind unter http://www.virtuelle-ph.at/digiph/ zu finden.


Szenarien zum Digital Game-Based Learning

Lernen mit und von Spielen

Im Rahmen eines Erasmus+ Projekts wurde die Plattform TOOLKIT entwickelt, die Pädagog/innen und Jugendarbeiter/innen, aber auch Familien anhand von Beispielen zeigen möchte, wie digitale Spiele in Lernprozessen eingesetzt werden können.


Screenshot der Webseite toolkit-gbl.com

Neben verschiedenen Lernszenarien, die Schritt für Schritt anleiten, wie ein bestimmtes Spiel im Unterricht, in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit oder auch im Familienkreis eingesetzt werden kann, kann auch selbst beigetragen werden. Dabei kann die Beschrebung eines Spiels eingetragen werden, dieses analysiert und schließlich eine Game-Based Learning Idee eingetragen werden. Schließlich ist es auch möglich, die Plattform selbst als eLearning Tool zu verwenden.

Die Webseite bietet zusätzlich noch Basisinformationen zu Game-Based Learning.


We Make Games – Game-Design-Konzepte im Unterricht

Phase 1 des Projekts erfolgreich abgeschlossen

Das Projekt "We Make Games", das in Kooperation zwischen dem Bundeskanzleramt, dem BMBWF und Playful Solutions durchgeführt wird, beschäftigt sich mit dem Einsatz von Game-Design-Konzepten im Unterricht. In der ersten Phase entwickelten Schüler/innen-Teams Ideen, die in einem digitalen Spiel umgesetzt werden könnten. Zuvor wurden die betreuenden Lehrpersonen in einem 2-Tages-Workshop in das Playful Solutions Game Design Framework eingeführt.


Bild: Lehrer/innen, die am Projekt "We Make Games" teilnehmen

 

Die Ziele von “We Make Games” sind wie folgt:

  • Bereitstellung einer didaktischen Analyse von digitalen Spielen im Unterricht
  • Unterstützung von Lehrpersonen zur Vermittlung von Knowhow rund um digitale Spiele an Schüler/innen der Oberstufe
  • Unterstützung der Konzeption und Entwicklung neuer Spiele durch Schüler/innen der Oberstufe
  • Verbreitung des Ansatzes und der Ergebnisse
  • Auseinandersetzung der Schüler/innen der Oberstufe mit gesellschaftsrelevanten Themen

Mitte Dezember wurden von den Schüler/innen-Teams 78 fertige Konzepte mittels Bewerbungsvideo eingereicht und von einer Jury bestehend aus professionellen Game Designer/innen bewertet. Das Projekt wird durch die KPH Wien/Krems evaluiert und soll dabei herausfinden, ob der im Projekt verwendete Ansatz für eine didaktische Einbettung in den Unterricht geeignet ist und ob damit die Medienkompetenz sowie das Serious Games bzw. Purposeful Games-Verständnis von Lehrer/innen erhöht werden kann. Zudem soll festgestellt werden, welche Gelingensbedingungen notwendig sind, um den Ansatz erfolgsversprechend einsetzen zu können.

In Phase 2, die Anfang März beginnt, erhalten die besten Schüler/innen-Teams die Gelegenheit, mit Hilfe von professionellen Game-Designern ihre Spielkonzepte digital umzusetzen.